Akademisierung frühpädagogischer Fachkräfte – Zwischen Arbeitsplatznähe und Professionalisierung (AKIPÄD)

Die Akademisierung frühpädagogischer Fachkräfte in  Kindertageseinrichtungen stellt zurzeit ein zentrales Thema in der bundesdeutschen Diskussion um die Weiterentwicklung von frühkindlicher Bildung, Erziehung und Betreuung dar. Zahlreiche und sehr unterschiedlich konzipierte Studiengänge sind entstanden oder befinden sich derzeit in Planung. Gemeinsames Kennzeichen dieser Studiengänge ist es, dass sie – im Rahmen der Erstausbildung oder der Weiterbildung – eine akademische Qualifikation für die Arbeit in Kindertageseinrichtungen vermitteln sollen. In einem Feld das traditionell durch eine fachschulische Ausbildung geprägt war (und nach wie vor ist), stellt die Pluralisierung der Ausbildungswege ein Innovation dar, die durch Konflikte, Unsicherheiten und Ambivalenzen begleitet wird. Das durch das BMBF geförderte Verbundprojektes des Instituts für soziale Arbeit e.V. (ISA) und des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) an der Universität Duisburg-Essen greift diese Entwicklung auf.

Unter Berücksichtigung organisations- und professionssoziologischer Ansätze, soll ein empirisch fundierter Beitrag zur Frage geleistet werden, wie sich das in Fachdikussionen geäußerte Spannungsfeld zwischen Professionalisierung und Arbeitsplatznähe – i.e.S. zwischen Theorie und Praxis – näher beschreiben lässt und letzendlich die funktionale und fachliche Integration akademischer Fachkräfte in der Praxis gelingt. Weitergehende Informationen zum Forschungsprojekt erhalten Sie Hier.

Dieses Projekt ist Bestandteil des Förderbereichs “Ausweitung der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte” (AWiFF).